Hanns versteht die Kamera als Impulsgeber eines vielschichtigen künstlerischen Prozesses, der in der digitalen Nachbearbeitung seine eigentliche Radikalität entfaltet. In seinen Händen wird der Computer zur Bühne visueller Dekonstruktion – ein Ort, an dem Bildfragmente verschoben, überlagert und transformiert werden.
Das Resultat sind Arbeiten, die die Grenze zwischen Fotografie, Malerei und digitalem Experiment bewusst verwischen und neue ästhetische Territorien vermessen.
Künstlerstatement
Mein künstlerischer Zugang ist vielschichtig und bewegt sich bewusst an der Grenze zwischen Kunst und Design. In meinen Arbeiten interessiert mich besonders jener Raum, in dem sich diese beiden Bereiche überlagern und ihre klare Zuordnung zunehmend auflöst. Gestaltung wird dabei ebenso zum künstlerischen Ausdruck wie das künstlerische Denken zur formgebenden Praxis.
Einen zentralen Bezugspunkt bildet das Triptychon „Glaube – Liebe – Hoffnung“. Die Arbeiten „EVADAM“, die für Liebe steht, und „Jeßaß“, die dem Glauben gewidmet ist, sind zweidimensional angelegt. Sie verstehen sich als bildliche Reflexionen grundlegender menschlicher Erfahrungen.
Die dritte Arbeit „A R T O Y“ steht für die Hoffnung und erweitert das Projekt in den dreidimensionalen Raum. Sie übersetzt die inhaltliche und formale Auseinandersetzung in eine räumliche Dimension und wird durch Renderings begleitet, die den gedanklichen und gestalterischen Prozess sichtbar machen. Auf diese Weise entwickelt sich das Triptychon von der Fläche in den Raum und eröffnet neue Perspektiven auf das Zusammenspiel von Form, Bedeutung und Wahrnehmung.
- mehr über JEßAß – Ein sacré deux
- mehr über EVADAM - Gegenporträt
- mehr über A R T O Y – Denken der Hand